Gold for Germany
Doch bevor wir dazu kommen sind noch ein paar Infos zu den letzten Tagen schuldig. Gestern morgen die Besichtigung des Olympischen Dorfes in Vancouver war ein absolutes Highlight und man kann nur sagen dass eine “Wohnsiedlung” geschaffen wurde, in der sich Sportler und Betreuer wohlfühlen. Fernab von dem Medienrummel hat jede Nation Ihr eigenes Häuschen….oder eben einen kompletten Wohnblock (je nach Anzahl der Teilnehmer der Nationen).
Benni hat ein Bild von Uwe Müßiggang geschossen und als wir vor dem Bulgarischen Haus stehen, läuft uns Alexandra Jekova (Medaillenhoffnung im Snowboard) auf dem Weg zum verspäteten Frühstück entgegen. Total nett und freundlich, trotz der Enttäuschung wegen ihrer Verletzung, erzählt sie uns von Ihren weiteren Plänen nach den Olympischen Spielen.
Die Zeit im Olympischen Dorf ging ruck zuck vorüber und wir machten uns nach einem schnellen Mittagessen auf den Weg zum Freestyle-Wettbewerb der Herren nach Cypress Mountain. Beeindruckend war bereits die logistische Herausforderung, diese vielen Menschen mit Shuttle Bussen auf den Berg zu bekommen, weil kein Auto hinfahren durfte. Die Fahrt hinauf wurde gekrönt von einem gigantischen Blick auf Vancouver!
Pünktlich zum Start waren wir an der Wettkampfstätte, unter Flutlich eine gigantische Athmosphäre wo wir richtig geniale Sprünge zu sehen bekamen! Der Rücktransport war ebenso logistisch durchdacht wie die Auffahrt. In 5 Reihen nebeneinander an drei verschiedenen Punkten wurden die Zuschauer wieder “verladen” und in die Stadt gefahren! Für uns hieß dass dann “ab zu den Wohnmobilen” und Start nach Whistler! Nach 2h Fahrt waren wir dann gegen 23.30Uhr endlich dort und sind erschöpft in die Betten gefallen….zumindest fast alle von uns
Was die erlebt haben, die nicht zur Nachtruhe übergegangen sind, erfahrt ihr separat! Ihr könnt gespannt sein
Ein Coffee-to-go und Sandwich auf die Hand mussten heut morgen dann reichen, damit wir den Start zum Slalom der Damen nicht verpassen. Es wäre ärgerlich gewesen, wenn wir den grandiosen Lauf von den deutschen Mädels verpasst hätten. Wir sagen vorerst Bye-Bye weil wir die grandiose Stimmung zur medals ceremony mit Maria Riesch auf Platz 1 nicht verpassen möchten!
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